Grundlage unserer Arbeit sind die von Albert Rosenkranz (Der Bundschuh Bd. II, Quellen, Heidelberg 1927) herausgegebene Dokumente. Wir haben sie aus dem Frühneuhochdeutschen unter vorsichtiger Angleichung zur heutigen Behördensprache in unser heutiges Deutsch übersetzt.

Wir haben versucht, quellenkritisch vorzugehen und die Überliefungsproblematik zu berücksichtigen. So sind alle überlieferten Geständnisse unter Folter erfolgt. Sie existieren häufig nur in indirekter Rede. Trotz Absprachen der beteiligten Behörden widersprechen sie sich in vielen Punkten. In den bisherigen Bearbeitungen wurde über diese Widersprüche einfach hinweggegangen. Dem gegenüber haben wir diese Widersprüche nicht geglättet.

Desweiteren haben wir versucht, uns von ideologischen Vorurteilen frei zu machen. Weder haben wir die Brille des vorrevolutionären Aufstandes aufgezogen, noch eine Führergestalt gesucht. Vielmehr haben wir den Bundschuh von 1513 in die Reihe der gesellschaftlichen Konflikte im Gebiet des heutigen Südbaden eingeordnet.

Der Bundschuh 1513

Die Ausstellung besteht aus 15 Tafeln im Format 70x116 cm, so dass jeweils 2 Tafeln auf eine Norm-Pinwand im Breitformat passen.

Wir verleihen sie auf Anfrage, es sind auch Teilausstellungen möglich.

Die Tafeln können zu privaten und Unterrichtszwecken als PDF-Datei heruntergeladen werden: Hier klicken [5.0 MB]


Das Narrenschiff vom Bundschuh

Der Bundschuh zu Lehen und seine literarischen Folgen 1513/14.

Im Jahr 2014 haben wir die Ausstellung um 24 weitere Tafeln ergänzt.

Auch diese Tafeln können zu privaten und Unterrichtszwecken als PDF-Datei heruntergeladen werden: Hier klicken [7.8 MB]




Gefördert mit Mitteln des Innovationsfonds »Historische Bildungsarbeit« der Stadt Freiburg
sowie Mitteln der Sparkasse Freiburg-Nördliches Breisgau.


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