Geschichte

972



1381


1807


Ende 19. Jh



1. Januar 1908


1970er Jahre


1986

Erste Erwähnung Betzenhausens in einer Schenkungsurkunde von Otto I an das Kloster Einsiedeln


Zugehörigheit zu Freiburg für über 400 Jahre


Erneute Eigenständigkeit der Gemeinde Betzenhausen


Wunsch der Wiedereingemeindung aufgrund schlechter wirschaftlicher Verhältnisse der Gemeinde


Wieder-Eingemeindung von Betzenhausen in die Stadt Freiburg


Bebauung des Gebietes Bischofslinde


Landesgartenschau rund um den Flückiger-See



Bäuerliches Leben

Der Marktkarren gehörte der Mutter unseres verstorbenen Mitglieds Franz Fischer. Dieser hat den Karren dem Augustinermuseum geschenkt.

Holz, gefasst, 92 x 220 x 107 cm, Freiburg, 1930er Jahre

Patenschaft Katalog-Nr. 484

 

Foto: Hans-Peter-Vieser

© Städtische Museen Freiburg, Augustinermuseum

 

Die Herkunft der Schuhe ist zwar nicht bis ins Letzte nachvollziehbar, sie stammen aber mit Sicherheit aus dem Freiburger Raum. Bemerkenswert ist, dass solche Schuhe häufig das einzige Paar waren, die die Bäuerin das ganze Leben begleiteten und oft sogar mit ins Grab genommen wurden. So sind nur wenige Exemplare erhalten.

Leder, Metall, 27 x 10 x 11 cm, 19. Jahrhundert

Patenschaft Katalog-Nr. 634

Foto: Axel Kilian

© Städtische Museen Freiburg, Augustinermuseum

 

Beide Objekte gemeinsam symbolisieren schlaglichtartig das vergessene Leben der Betzenhauser Bauern und Bäuerinnen in alten Zeiten. Damals haben die Bäuerinnen ihr Gemüse auf ihren Marktkarren geladen, um es in die Stadt zu bringen. Diesen

haben sie dann zu Fuß in ihren derben Schuhen mühevoll auf der Lehenerstraße (heute: Lehener Straße) in die Stadt zum Münstermarkt geschoben.

Bis zur Eingemeindung von Betzenhausen im Jahr 1908 mussten sie dabei an der Stadtgrenze im Oktroyhaus eine Art Wegezoll bezahlen. Auch dieses alte „Zoll“-Häuschen ist heute noch an der Lehener Straße zu sehen.

 

Mit unserem finanziellen Beitrag kann das Augustinermuseum die Alltags- und Arbeitskultur der so genannten einfachen Leute für die Nachwelt bewahren und nicht nur die Hochkultur der Eliten.